Studium

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Die Grundannahme vieler über ein Studium ist falsch. Sie sagt, wenn ich studiere bekomme ich später ein hohes Gehalt. Oder wenn ich studiere bekomme ich gleich oder schneller einen Arbeitsplatz. Ein Studium in vielen Fachrichtungen ist in Deutschland zumindest hauptsächlich für die eigene geistige und persönliche Entwicklung.
Doch die Kluft zwischen Arbeitsmarkt und Studium ist riesig. Dem Arbeitsmarkt ist es total egal was du studierst, sofern keine praktischen Dinge gelehrt werden, bist du für ihn weitestgehend nutzlos. Dies führt zu folgendem systemischen Problemen:

  • Mit Eintritt in das deutsche Schulsystem beginnt der Abbau der Qualfikation für den Arbeitsmarkt

Man wird von seinen Interessen und vor allem Talenten getrennt und in ein Schablonen System gequetscht. Thomas Edision, der größte Erfinder aller Zeiten ging nur 3 Monate zur offiziellen Schule und wurde dann von seiner Mutter hauptsächlich aus einem Buch heraus namens "School of Natural Philosophy" Buch als PDF Version zum Download von zu Hause aus unterrichtet.

  • Nach der Bestehung des Abiturs kommt es dann zur zweiten Desillusion‎. Der Schulabschluss ist auf dem Arbeitsmarkt wertlos.
  • Das Abitur befähigt einen nur, in der akademischen Welt weiterzukommen, nicht aber auf dem Arbeitsmarkt.
  • Um auf dem Arbeitsmarkt Wert zu haben, ist es notwendig eine gefragte Fähigkeit zu erlernen. In Schulen passiert dies nicht.
  • Auch wird in Schulen keine berufliche Fähigkeit gelernt, die nicht auf den Beruf des (akademischen) Lehrers hinzielt.

Ken Robinson analysierte dazu tiefgründig [...]the whole purpose of public education throughout the world is to produce university professors. Isn't it? They're the people who come out the top. [...] we shouldn't hold them up as the high-water mark of all human achievement. They're just a form of life, another form of life. [...]There's something curious about professors in my experience -- not all of them, but typically -- they live in their heads[...]


Angebotene Studiengänge haben oftmals rein gar nichts mit der Realität und der Nachfrage des Arbeitsmarktes zu tun. Auch die Annahme, sie würden auf Zukunftsbereiche vorbereiten stimmt oftmals nicht. TED.com schools kill creativity
Zitat von Ken Robinson hierzu:
But if you ask about their education, they pin you to the wall. Because it's one of those things that goes deep with people, am I right?
Like religion, and money and other things. I have a big interest in education, and I think we all do.
We have a huge vested interest in it, partly because it's education that's meant to take us into this future that we can't grasp.If you think of it, children starting school this year will be retiring in 2065. Nobody has a clue -- [...] what the world will look like in five years' time. And yet we're meant to be educating them for it. So the unpredictability, I think, is extraordinary.[...]

What we do know is, if you're not prepared to be wrong, you'll never come up with anything original -- if you're not prepared to be wrong. And by the time they get to be adults, most kids have lost that capacity. They have become frightened of being wrong. And we run our companies like this, by the way. We stigmatize mistakes. And we're now running national education systems where mistakes are the worst thing you can make. And the result is that we are educating people out of their creative capacities. Picasso once said this -- he said that all children are born artists. The problem is to remain an artist as we grow up.


"Nun ja

Zuerst damit kommen, dass man es doch mit 8 Jahren Ausbildungszeit verdient hätte, von Anfang an besser dazustehen als Real oder Hauptschüler und dann auf Irgendein Rentenkassen-Blabla auszuweichen um die eigene Arroganz zu überdecken ist schon ein wenig verräterisch und ehrlich gesagt glaube ich nicht dass ihnen eine korrekt durch sie befüllte Rentenkasse so wichtig ist.

Das klingt alles ein bisschen so, als hätte hier jemand irgendwas studiert, was dringend einen NC, eine Studienplatzbeschränkung und zum Anfang eine eingehende Belehrung benötigt. Und nun sind wir ein bisschen sauer, weil die ganzen VW Bandarbeiter oder wer auch immer mehr verdienen als sie. Man muss dann aber auch sagen, dass die VW Bandarbeiter durchaus praktischer veranlagt sind als sie, mehr auf dem Kasten haben (8 Jahre Berufserfahrung oder vermutlich nur 5 und 3 Jahre Ausbildung) und um einiges wertvoller für die Gesellschaft als die 10tausenden Studienabgänger mit Witzstudiengängen und falschen Vorstellungen.

Ich bin seit 6 Monaten diplomiert und festangestellt und ich würde ganz ehrlich behaupten, dass meine Firma zumindest in den ersten 12-24 Monaten mit einem FH Student oder jemandem mit Ausbildung in dem Gebiet besser beraten wäre, als mit mir. Wenn wir dann noch damit anfangen, dass auch Bacheloranden bitte besser bezahlt werden wollen, wegen ihren paar Jahren sinnloser Zusatzausbildung, wirds witzig. " Nennwert 09.05.2013 um 14:59 Uhr Quelle

"Praxiserfahrung wichtiger als Studium

Oft spielt bei der Ermittlung des Gehalts die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums mit dem Schwerpunkt Marketing nur eine untergeordnete Rolle, weil im Studium zwar klassisches Marketing gelehrt wird, dem Online Marketing (SEM, SEO; Affiliate, Adwords, Content Marketing etc.) an vielen Hochschulen aber leider bisher nur wenig Platz auf dem Lehrplan eingeräumt wird. Um in der Gehaltsverhandlung für Online Marketing Jobs eine gute Position zu haben, sollte man daher nicht zu sehr auf den Uni-Abschluss setzen[...]" Quelle