Mentaler Inzest

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Mentaler Inzest ist ein Prozess, bei dem Wissen und Erfahrungen aus einer theoretischen, von einer in der praktischen- und arbeitswelt weitestgehend erfolglosen Gruppe von Lehrern, Ausbildern, Universitätsprofessoren etc., ungefiltert, unreflektiert und vor allem erfahrungsfremd, homogen und virulent auf andere Gehirne/Geiste durch das eindringliche und wiederholende Lehren übertragen wird. Dabei spielt oftmals der Faktor Zeit eine tragende Rolle, da durch die zeitlich langdauernde Einwirkung und die wiederholende Art der Wissensvermittlung z.B. in regelmäßigen Universitätsvorlesungen das Wissen dann von mal zu mal als wahrer empfunden wird. Metaphorisch lässt es sich anhand von einer isolierten Welt unter einer Glaskugel erklären. Diese Menschen die dort in dieser Glaskugel sind, verlassen diese oft Jahrzehnte lang nicht und betreiben mentale, erfahrungsfremde Inzest die zur Entfremdung von Wissen und praktischen Erfahrungen führt.

So lässt es sich erklären, dass Ökonomen in ihren bequemen Büros weiterhin realitätsfremd Gewinne für Unternehmen berechnen, während in Bangladesch die Fabriken derselben Unternehmen aus Strukturmangel einstürzen und 900 Menschen unter sich begraben.