Asymmetrisches Paradoxon

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Es wird ein Verhaltenskodex in einer Beziehung für den anderen (Frau/Mann/Kind) aufgelegt, an dem die Person (Frau/Mann) meint sich selbst nicht halten zu müssen.

Beispiele

Beispiel 1. Eine Person betrügt sexuell mehrfach ihren Partner und als dieser zurückbetrügt, beendet die erste Person die Beziehung, weil sie das nicht ertragen konnte, das man das Gleiche mit ihr macht, was sie selbst zuvor getan hatte.
Beispiel 2. In einer Beziehung erwartet die eine Person, dass der Partner immer sein eigenes Geschirr abwäscht, obwohl die Ausgangsperson ihr eigenes aber nicht selbst abwäscht.
Beispiel 3. Eine Freundin verlangt von ihrem Freund, dass er die von ihr soeben gekauften Toilettenpapierrollen bezahlt, obwohl der Freund jeden Monat die Miete der gemeinsamen Wohnung bezahlt und sich auch sonst nicht knauserig zeigt.

Symptome

Beim Auflösungsversuch durch die Thematisierung des asymetrischen d.h. ungleichen Verhaltens, stößt man gelegentlich auf großen Widerstand/Streit, was für uns das eigentliche Paradoxon darstellt, da die Opferperson nur auf das Ungleichgewicht aufmerksam machen möchte und damit aber das paradoxe Verhalten der Täterperson empfängt.

Mikromoment dominiert das rationale holistische Bild

Im Beispiel 3. oben wird verständlich worum es in diesem unauflösbaren Widerspruch geht. Der Mikromoment wird hier über das rational holistische Bild gestellt, eine symetrische ausgeglichene Beziehung steht dem Handeln entgegen.

Taten sprechen mehr als Worte

Asymmetrisches Verhalten führt vor allem auch in der Erwachsenen-Kindrelation zu vielen Konflikten. Die rauchenden Eltern, die nicht wollen das das Kind das gleiche tut, aber es selbst vorleben.